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Auf ein Neues wieder erstklassig

Wissel ist zurück in der A-Liga VON JULIAN BINN - zuletzt aktualisiert: 30.05.2011

Mit einem 2:1-Sieg beim SV Griethausen sicherte sich der BV Sturm Wissel die Meisterschaft in der Kreisliga B1 und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga A nach einem Jahr Abstinenz.

Ausgelassen feierte der BV Sturm Wissel Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisliga A. Foto: RPO

Nach nur einem Jahr Abwesenheit ist der BV Sturm Wissel in die Kreisliga A zurückgekehrt. Mit einem 2:1-Sieg beim SV Griethausen machte die Mannschaft um Trainer Ottmar Döllekes die Meisterschaft perfekt. Der SV Rheinwacht Erfgen hatte schon vor dem letzten Spieltag drei Punkte Rückstand und somit nur noch theoretische Chancen, Wissel von der Spitzenposition zu verdrängen.

Die Aufgabe in Griethausen wurde letztlich souverän gelöst. Nach einer Viertelstunde brachte Benjamin Hesse Wissel in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel erzielte Tobias Dahmen den Ausgleich. Doch selbst bei diesem Spielstand wäre Wissel - unabhängig vom Erfgener Spiel - aufgestiegen. In der 75. Minute verwandelte Lukas Friedrichsen einen Foulelfmeter zum 2:1, womit der Aufstieg besiegelt wurde. Danach gab es kein Halten mehr und Ottmar Döllekes wurde von seinem Team mehrmals geduscht.

Info

Mannschaft & Trainer

Trainer: Ottmar Döllekes

Co-Trainer: Jörg Hermsen

Tor: Jens Heinen

Abwehr: Roger Segbers, Hauke Döring (1 Tor), Martin Kösters, Nils Kuhlmann, Eike Lehmann, Jens Peerenboom, Johannes Terlau (7),Vincent Thul (2), Tobias Verfürth (1)

Mittelfeld: Andreas Bolwerk (1), Felix Freericks (18), Michael Heinen (2), Andre Janssen (4), Thilo Krumbholz, Matthäus Terlau, Benjamin Hesse (15)

Angriff: Matthias Flinterhoff (1), Bastian Freericks (4), Lukas Friedrichsen (35), Jan Völkel (4)

In der abgelaufenen Saison zeigte der Sturm Wissel, das man es verdient hat, in der nächsten Spielzeit wieder eine Klasse höher zu spielen. Von 30 Spielen wurden 23 gewonnen, fünf Spiele endeten Unentschieden und nur zweimal verließ man den Platz mit leeren Händen. Außerdem stellte man nach Erfgen mit 97 Toren den zweitbesten Angriff der Liga und auch der Abwehrverbund ließ nur 27 Gegentreffer zu.

Dabei ging die Saison nach dem Abstieg alles andere als gut los: Am ersten Spieltag setzte es eine beim SV Bedburg-Hau 1:3-Niederlage, im darauffolgenden Heimspiel gegen die SG Keeken/Schanz gab es lediglich ein 2:2. Nach einem Sieg im dritten Saisonspiel (5:2 beim SV Schottheide-Frasselt) setzte es eine 1:4-Heimschlappe gegen DJK Kleve.

"Danach haben wir die Kurve gekriegt und die Jungs haben umgesetzt, was ich wollte", so Trainer Döllekes. In den folgenden 26 Spielen blieb das Team ungeschlagen.

Tormaschine Friedrichsen

Einen sehr großen Anteil daran hatte der junge Stürmer Lukas Friedrichsen, der gleich 35 Tore erzielte. Auch Felix Freericks (18 Tore) und Benjamin Hesse (15 Tore) trafen im zweistelligen Bereich. Zum Vergleich: Die komplette Mannschaft von Mehr-Niel traf elf Mal in dieser Saison.

Quelle: RP